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  • Verein für individuelle Lernwege
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Kinder sind neugierig. Sie sind entdeckungsfreudig und enthusiastisch, kreativ, aktiv und von innen heraus motiviert. Sie sind ständig dabei, sich Neues anzueignen. Ihr Leben ist Lernen. Wir bieten den Kindern eine Schule, in der sie ihr Potenzial entfalten können.

Aktuelles

WIR ZIEHEN UM!

Wir haben neue, grössere Räumlichkeiten für unsere Schule gefunden: auf den Februar 2020 ziehen wir um in die Hintere Bahnhofstrasse 3 in Suhr. Mehr Informationen dazu findet ihr in unseren beiden letzten Newslettern unter Aktuelles.

INFORMATIONSANLASS

Der nächste Informationsabend der Quadrius Schule findet am 24. Januar 2020 statt, um 20 Uhr im neuen Schulhaus, Hintere Bahnhofstrasse 3, Suhr. Alle, die sich für unsere Schule interessieren, sind herzlich eingeladen! Wir bitten um eine kurze Anmeldung via info@quadrius.ch

Newsletter

Die neusten Entwicklungen unserer Schule findet ihr in unserem aktuellsten Newsletter.
Hier könnt ihr den Newsletter abonnieren.

Was wir tun

Wir sind eine Schule, die Freude macht und den Kindern ermöglicht, ihre angeborene Begeisterungsfähigkeit und Entdeckungsfreude auszuleben und weiterzuentwickeln. Eine Schule ohne Angst und Druck, in der wir bewusst auf Hausaufgaben und Prüfungen verzichten. Mehr dazu

Wir bieten den Kindern vom 1. Kindergartenjahr bis aktuell zur 5. Klasse Primar ein anregendes, vielfältiges und offenes Lernumfeld. Jährlich wird die Schule um eine Klasse erweitert (die Schule wächst mit den Kindern mit). Eine Oberstufe ist in Planung.  Informationen für interessierte Eltern

Was uns wichtig ist

DAS KIND

Die Kinder sollen ihr Potential entfalten können. Sie dürfen ihren Interessen nachgehen. Wir stellen hohe Ansprüche an die Qualität der Lernprozesse. Die angeborene Neugier und Freude am Lernen sollen erhalten bleiben. Wir wollen möglichst viel möglich machen, fordern die Kinder heraus und trauen ihnen etwas zu.

DIE FREUDE

Die Schule und das Lernen sollen Freude machen. Die Kinder dürfen in ihrem eigenen Tempo, ohne Druck und Bewertung lernen.
Die vom Lehrplan vorgegebenen Inhalte werden in einer anregenden und sinnlichen Lernumgebung angeboten und mit Inputs und Ausflügen erweitert.

UNTERSTÜTZUNG

Die Kinder fühlen sich respektiert  und unterstützt. Wir begleiten die Kinder liebevoll und achtsam in ihren Prozessen mit dem Bewusstsein, dass jedes Kind einzigartig ist. Die Lehrpersonen ermutigen die Kinder, Neues auszuprobieren, sie geben Inputs leiten an, wenn das Kind ihre Hilfe sucht.

DAS DAHEIM

Wir schaffen gute Rahmenbedingungen für arbeitstätige Eltern sowie für die wertvolle Familienzeit. Dazu gehören ein betreuter Mittagstisch, gleitende Start- und Schlusszeiten und eine flexible Ferienwoche. Die Zeit nach der Schule gehört der Familie – wir geben keine Hausaufgaben.

DIE WELT

Die Welt ist gross und spannend. Wir zeigen den Kindern vielfältige Wissensfelder und die Kinder können uns zeigen, was sie interessiert. Regelmässige und spannende Inputs von aussenstehenden Fachpersonen bereichern den Schulalltag der Kinder.
Wir holen die Welt zu uns herein und gehen raus, um vor Ort zu lernen.

DIE ZUKUNFT

In einer komplexen und dynamischen Zukunft werden eigenständiges Denken, Neugier, Kreativität und Teamgeist essentiell sein. Diese Kompetenzen geben wir den Kindern mit auf ihren Weg. Und wir verpflichten uns den zukünftigen Generationen: Wir wirtschaften möglichst nachhaltig, ökologisch und fair.

 

Häufig gestellte Fragen

Wir Menschen kommen als Individuen zu Welt. Wer mehrere Kinder hat, weiss, wie verschieden sie sein können, obwohl sie die gleichen Eltern und ähnliche Rahmenbedingungen haben. Kein Mensch hat die gleichen Veranlagungen, das gleiche Potenzial und die gleichen Interessen wie ein anderer Mensch. Da scheint es absurd, zu denken, dass alle Menschen auf die gleiche Art und im gleichen Tempo die gleichen Inhalte lernen sollen.
Wenn man in herkömmlichen Schulstrukturen denkt, klingt individuelles Lernen sehr anstrengend. Dann stellt man sich vor, dass sich eine Lehrperson 24 Programme ausdenken muss, um die Schülerinnen und Schüler möglichst individuell zu beschäftigen. An der Schule Quadrius gehen wir davon aus, dass jedes Kind sein „Programm“ bereits in sich selbst angelegt hat und es in Bezug auf seinen eigenen Lernweg kompetent zur Welt kommt. Es weiss, wann es reif ist für den nächsten Schritt, sei es beim Laufen lernen oder beim abstrakten Lesen. Wenn wir den Kindern dieses Vertrauen schenken und uns neugierig mit ihnen gemeinsam auf den Weg machen, lernen sie von sich aus das, wofür sie reif sind. Auf die Weise, die ihnen entspricht. Mit Unterstützung von wachen Erwachsenen, welche die Kinder ermutigen und dabei begleiten, den nächsten Schritt zu gehen. Bei uns ist auch die Begleitung individuell – je nach Lerntyp des Kindes, je nach Interessen und Potenzial sind es Lernumgebungen, Aufträge oder Projekte, die dem Kind helfen, sich weiter zu entwickeln.

Idealerweise wird Lernen im Gehirn mit Freude verknüpft. Freude und Begeisterung kommen dann, wenn wir ein Thema, einen Weg und den Zeitpunkt für ein Projekt oder eine Aufgabe selber wählen dürfen und an einer Aufgabe dran bleiben dürfen, bis wir damit fertig sind oder Pause brauchen. Kinder lernen niemals etwas, nur weil es für die Zukunft relevant ist – es braucht immer eine Relevanz für das aktuelle Leben des Kindes. Kinder lernen Neues schnell und einfach in der „sensiblen Phase“ (Begriff von Jean Piaget und Maria Montessori), also wenn sie reif dafür sind. Schliesslich brauchen Kinder liebevolle Vorbilder, die selber gern lernen und sich entwickeln wollen. Sie brauchen zu den Erwachsenen eine sichere Bindung ohne Angst und Druck. Und wohl das Wichtigste: Das Kind weiss, dass es ein guter Lerner bzw. eine gute Lernerin ist – es weiss, dass es fähig ist, sich anzueignen, was es braucht. Damit kommen wir zur Welt und es gilt, dies zu erhalten. Auch gibt es wohl nichts Effizienteres zum Lernen als das kindliche Spiel!

An der Schule Quadrius sieht wohl jeder Tag ein bisschen anders aus, da die Kinder einen grossen Teil gemäss ihren eigenen Interessen gestalten können. Trotzdem wollen wir hier versuchen, euch eine Idee von einem möglichen Schultag zu geben:
Die Kinder treffen zu unterschiedlichen Zeiten in der Schule ein. Eine Lehrperson begrüsst jedes Kind persönlich, bevor es sich an seine Arbeit macht (das kann bei uns alles sein – forschen, spielen, gestalten, turnen, rechnen, bauen,…). Zum gemeinsamen Tagesbeginn gibt es einen Morgentreff. Hier gibt es einerseits Raum für Rituale, Lieder und Geschichten und andererseits wird der Tagesablauf besprochen. Danach folgt eine vertiefte, ruhigere Arbeitsphase. Es finden von den Lehrpersonen (oder einer externen Fachperson) geführte Sequenzen statt; dies kann zum Beispiel die Einführung in ein neues Lernmaterial oder ein Input zu einem Thema (Mittelalter, Biologie, Mathematik,…) sein, oder z.B. gemeinsames Musizieren, Orientierungslauf, Nähmaschinenkurs, Englisch, Geschichtenwerkstatt. Weiter gibt es Lerngruppen zu bestimmten Themen wie den Matheclub oder den Naturforschenclub. Parallel dazu laufen eigene Projekte der Kinder und das Arbeiten in vorbereiteten Lernumgebungen. Nach dem Mittagessen und einem weiteren Arbeitsblock am Nachmittag verabschieden sich die Kinder individuell zu den vereinbarten Zeiten und gehen nach Hause – ohne Hausaufgaben im Schulthek! Das Spiel kann weitergehen…

Wir stützen uns auf die erprobten Konzepte von verschiedenen innovativen Schulen. Insbesondere benützen wir die Instrumente von der GrundacherSchule in Sarnen sowie vom infans-Konzept, welches vorwiegend in KiTas gelebt wird. Dazu würdigen wir die grossartige Vorarbeit der Pädagogen Johann Pestalozzi und Maria Montessori, indem wir eine Auswahl ihrer Lernmaterialien und ihr ganzheitliches Menschenbild in unseren Alltag integrieren.

Vielleicht nicht. Für ein Kind, das sich in vorgegebenen Strukturen sehr wohl fühlt und dem die Volksschule leicht fällt, stellt sich vermutlich die Frage nach einer Alternative nicht. Uns ist es sehr wichtig, dass nach einem Besuchstag und einem ausführlichen Gespräch sowohl die Eltern als auch die Kinder ein gutes Gefühl haben. Weil wir die Kinder individuell und wertfrei begleiten können, haben aber grundsätzlich alle Charaktere, Eigenheiten und Interessen bei uns Platz. Unsere Schule hat den Vorteil, dass sie Kinder mit Lernbehinderungen nicht überfordert und Hochbegabte nicht unterfordert. Wirklich wichtig aber ist die Haltung beider Elternteile: sie müssen dem Kind das Vertrauen schenken, dass es sich selbständig entfalten kann. Die Kinder dürfen nicht das Gefühl haben, in der Schule Erwartungen der Eltern erfüllen zu müssen.


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