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  • Verein für individuelle Lernwege
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Kinder sind neugierig. Sie sind entdeckungsfreudig und enthusiastisch, kreativ, aktiv und von innen heraus motiviert. Sie sind ständig dabei, sich Neues anzueignen. Ihr Leben ist Lernen. Wir bieten den Kindern eine Schule, in der sie ihr Potenzial entfalten können. Die Quadrius wurde Anfang Jahr vom Erziehungsrat des Kantons Aargau bewilligt und hat am Montag, 13. August 2018 mit 18 Schülerinnen und Schülern gestartet! 

Aktuelles

offene Stellen

Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine Kindergarten-Lehrperson (60%). Mehr Infos hier.

Was wir tun

Wir sind eine Schule, die Freude macht und den Kindern ermöglicht, ihre angeborene Begeisterungsfähigkeit und Entdeckungsfreude auszuleben und weiterzuentwickeln. Eine Schule ohne Angst und Druck, in der wir bewusst auf Hausaufgaben und Prüfungen verzichten. > mehr dazu

Wir bieten den Kindern vom 1. Kindergartenjahr bis zur 4. Klasse Primar ein anregendes, vielfältiges und offenes Lernumfeld. Jährlich wird die Schule um eine Klasse erweitert (die Schule wächst mit den Kindern mit). Eine Oberstufe ist in Planung.  > Informationen für interessierte Eltern

Was uns wichtig ist


Häufig gestellte Fragen

Wir Menschen kommen als Individuen zu Welt. Wer mehrere Kinder hat, weiss, wie verschieden sie sein können, obwohl sie die gleichen Eltern und ähnliche Rahmenbedingungen haben. Kein Mensch hat die gleichen Veranlagungen, das gleiche Potenzial und die gleichen Interessen wie ein anderer Mensch. Da scheint es absurd, zu denken, dass alle Menschen auf die gleiche Art und im gleichen Tempo die gleichen Inhalte lernen sollen.
Wenn man in herkömmlichen Schulstrukturen denkt, klingt individuelles Lernen sehr anstrengend. Dann stellt man sich vor, dass sich eine Lehrperson 24 Programme ausdenken muss, um die Schülerinnen und Schüler möglichst individuell zu beschäftigen. An der Schule Quadrius gehen wir davon aus, dass jedes Kind sein „Programm“ bereits in sich selbst angelegt hat und es in Bezug auf seinen eigenen Lernweg kompetent zur Welt kommt. Es weiss, wann es reif ist für den nächsten Schritt, sei es beim Laufen lernen oder beim abstrakten Lesen. Wenn wir den Kindern dieses Vertrauen schenken und uns neugierig mit ihnen gemeinsam auf den Weg machen, lernen sie von sich aus das, wofür sie reif sind. Auf die Weise, die ihnen entspricht. Mit Unterstützung von wachen Erwachsenen, welche die Kinder ermutigen und dabei begleiten, den nächsten Schritt zu gehen. Bei uns ist auch die Begleitung individuell – je nach Lerntyp des Kindes, je nach Interessen und Potenzial sind es Lernumgebungen, Aufträge oder Projekte, die dem Kind helfen, sich weiter zu entwickeln.

Gemäss der aktuellen Lern- und Hirnforschung braucht es für erfolgreiches, nachhaltiges Lernen mehrere Rahmenbedingungen: Idealerweise wird Lernen im Gehirn mit Freude verknüpft. Freude und Begeisterung kommen dann, wenn wir ein Thema, einen Weg und den Zeitpunkt für ein Projekt oder eine Aufgabe selber wählen dürfen und an einer Aufgabe dran bleiben dürfen, bis wir damit fertig sind oder Pause brauchen. Kinder lernen niemals etwas, nur weil es für die Zukunft relevant ist – es braucht immer eine Relevanz für das aktuelle Leben des Kindes. Kinder lernen Neues schnell und einfach in der „sensiblen Phase“ (Begriff von Jean Piaget und Maria Montessori), also wenn sie reif dafür sind. Schliesslich brauchen Kinder liebevolle Vorbilder, die selber gern lernen und sich entwickeln wollen. Sie brauchen zu den Erwachsenen eine sichere Bindung ohne Angst und Druck. Und wohl das Wichtigste: Das Kind weiss, dass es ein guter Lerner bzw. eine gute Lernerin ist – es weiss, dass es fähig ist, sich anzueignen, was es braucht. Damit kommen wir zur Welt und es gilt, dies zu erhalten.
Es gibt wohl nichts Effizienteres zum Lernen als das kindliche Spiel!

An der Schule Quadrius sieht wohl jeder Tag ein bisschen anders aus, da die Kinder einen grossen Teil gemäss ihren eigenen Interessen gestalten können. Trotzdem wollen wir hier versuchen, euch eine Idee von einem möglichen Schultag zu geben:
Die Kinder treffen zu unterschiedlichen Zeiten in der Schule ein. Eine Lehrperson begrüsst jedes Kind persönlich, bevor es sich an seine Arbeit macht (das kann bei uns alles sein – forschen, spielen, gestalten, turnen, rechnen, bauen,…). In der Basisstufe gibt es einen Morgenkreis, wenn alle Kinder da sind. Hier gibt es Raum für Rituale, Lieder und Geschichten. Für die Mittelstufe gibt es regelmässig (in der Basisstufe unregelmässig) eine von den Lehrpersonen (oder einer externen Fachperson) gestaltete Lernsequenz. Dies kann zum Beispiel die Einführung in ein neues Lernmaterial oder ein Input zu einem Thema (Mittelalter, Biologie, Mathematik,…) sein. Bis zum Mittagessen gibt es wechselnde und regelmässige Angebote für alle Kinder, z.B. gemeinsames Musizieren, Orientierungslauf, Nähmaschinenkurs, Englisch, Geschichtenwerkstatt,… Parallel dazu laufen die eigenen Projekte der Kinder und das Arbeiten in den vorbereiteten Lernumgebungen weiter. Nach dem Mittagessen und einem weiteren Arbeitsblock am Nachmittag verabschieden sich die Kinder individuell zu den vereinbarten Zeiten und gehen nach Hause – ohne Hausaufgaben im Schulthek! Das Spiel kann weitergehen…

Wir stützen uns einerseits auf die aktuellen Forschungsergebnisse aus den Bereichen der Pädagogik, Entwicklungspsychologie und Neurowissenschaften, anderseits auf die erprobten Konzepte von verschiedenen innovativen Schulen dieser Welt. Insbesondere benützen wir die Instrumente von der GrundacherSchule in Sarnen sowie vom infans-Konzept, welches vorwiegend in KiTas gelebt wird. Dazu würdigen wir die grossartige Vorarbeit der Pädagogen Rudolf Steiner, Pestalozzi und Maria Montessori, indem wir eine Auswahl ihrer Lernmaterialien und ihr ganzheitliches Menschenbild in unseren Alltag integrieren.

Vielleicht nicht. Für ein Kind, dass sich in vorgegebenen Strukturen sehr wohl fühlt und dem die Volksschule leicht fällt, stellt sich vermutlich die Frage nach einer Alternative nicht. Uns ist es sehr wichtig, dass nach einem Besuchstag und einem ausführlichen Gespräch sowohl die Eltern als auch die Kinder ein gutes Gefühl haben. Weil wir die Kinder individuell und wertfrei begleiten können, haben aber grundsätzlich alle Charakteren, Eigenheiten und Interessen bei uns Platz. Unsere Schule hat den Vorteil, dass sie Kinder mit Lernbehinderungen nicht überfordert und Hochbegabte nicht unterfordert. Wirklich wichtig aber ist die Haltung beider Elternteile: sie müssen dem Kind das Vertrauen schenken, dass es sich selbständig entfalten kann. Die Kinder dürfen nicht das Gefühl haben, in der Schule Erwartungen der Eltern erfüllen zu müssen.


> Mehr Fragen und Antworten

das Theater

Zum Angebot für die Schülerinnen und Schüler gehört ein schmuckes Kleintheater. Es dient als Experimentierraum mit dem eigenen Körper und Wirken nach aussen. Hier finden auch die demokratischen Schulversammlungen der Kinder statt.